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1. Brandenburg-Görden

„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!" Tausende politische Häftlinge werden im Zuchthaus Brandenburg, gemeinsam mit Kriminellen oder Kriegsverbrechern, eingesperrt.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=46

2. Dresden, Münchner Platz

hinrichtung; russen; geheimdienst; smt; erschießen; fallbeil; stasi; staatssicherheit; mfs; politische häftlinge; folter

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=52

3. Frankfurt/Oder

„Jede Nacht bis morgens zur Vernehmung [...]. Ich bin jede Nacht [...] da hin, ich hab nur noch gewackelt." Am 17. Juni 1953 beteiligt sich der 20-jährige Heinz Grünhagen an den Bauarbeiterstreiks. Noch in der gleichen Nacht wird er verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Frankfurt/Oder gebracht. Fünf Nächte hintereinander wird er verhört, tagsüber zu schlafen ist verboten, die kleine Zelle mit vier Häftlingen überfüllt. Völlig entkräftet stellt man ihn vor Gericht und verurteilt ihn zu fünf Jahren Zuchthaus.

Die Bezirksverwaltung Frankfurt/Oder des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterhält von 1950 bis 1969 eine Untersuchungshaftanstalt in der Großen Oderstraße.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=55

4. Halle, Roter Ochse

hinrichtung; folter

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=58

5. Leipzig, Hinrichtungsstätte

„Anatomieleiche" oder „Abfall": So werden im Totenbuch des Krematoriums auf dem Leipziger Südfriedhof die Menschen bezeichnet, die in der Hinrichtungsstätte ihr Leben verloren. Sie werden eingeäschert und anonym bestattet. Erst sehr viel später erfahren die Angehörigen, wo der Ehepartner, das Elternteil begraben ist. Manche wissen es bis heute nicht.

Zwischen 1960 und 1981 wird ein Teil der Leipziger Strafvollzugseinrichtung in der Alfred-Kästner-Straße als zentrale Hinrichtungsstätte der DDR genutzt. Heutigen Erkenntnissen zufolge werden hier 64 Menschen getötet.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=63

6. Leipzig, Hinrichtungsstätte

„Anatomieleiche" oder „Abfall": So werden im Totenbuch des Krematoriums auf dem Leipziger Südfriedhof die Menschen bezeichnet, die in der Hinrichtungsstätte ihr Leben verloren. Sie werden eingeäschert und anonym bestattet. Erst sehr viel später erfahren die Angehörigen, wo der Ehepartner, das Elternteil begraben ist. Manche wissen es bis heute nicht.

Zwischen 1960 und 1981 wird ein Teil der Leipziger Strafvollzugseinrichtung in der Alfred-Kästner-Straße als zentrale Hinrichtungsstätte der DDR genutzt. Heutigen Erkenntnissen zufolge werden hier 64 Menschen getötet.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=63

7. Dresden, Münchner Platz

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=52

8. Frankfurt/Oder

„Jede Nacht bis morgens zur Vernehmung [...]. Ich bin jede Nacht [...] da hin, ich hab nur noch gewackelt." Am 17. Juni 1953 beteiligt sich der 20-jährige Heinz Grünhagen an den Bauarbeiterstreiks. Noch in der gleichen Nacht wird er verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Frankfurt/Oder gebracht. Fünf Nächte hintereinander wird er verhört, tagsüber zu schlafen ist verboten, die kleine Zelle mit vier Häftlingen überfüllt. Völlig entkräftet stellt man ihn vor Gericht und verurteilt ihn zu fünf Jahren Zuchthaus.

Die Bezirksverwaltung Frankfurt/Oder des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterhält von 1950 bis 1969 eine Untersuchungshaftanstalt in der Großen Oderstraße.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=55

9. Halle, Roter Ochse

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=58

10. Leipzig, Hinrichtungsstätte

„Anatomieleiche" oder „Abfall": So werden im Totenbuch des Krematoriums auf dem Leipziger Südfriedhof die Menschen bezeichnet, die in der Hinrichtungsstätte ihr Leben verloren. Sie werden eingeäschert und anonym bestattet. Erst sehr viel später erfahren die Angehörigen, wo der Ehepartner, das Elternteil begraben ist. Manche wissen es bis heute nicht.

Zwischen 1960 und 1981 wird ein Teil der Leipziger Strafvollzugseinrichtung in der Alfred-Kästner-Straße als zentrale Hinrichtungsstätte der DDR genutzt. Heutigen Erkenntnissen zufolge werden hier 64 Menschen getötet.

https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=63
 
Deutsche Demokratische Republik (DDR) Sowjetische Besatzungszone (SBZ) SBZ / DDR
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"Die Todesstrafe wird mittels Fallbeil in einem umschlossenen Raum vollzogen."

Im Gebäude des Landgerichts am Münchner Platz in Dresden werden ab Mai 1952 bis Dezember 1956 nachweislich 66 zum Tode Verurteilte mit dem Fallbeil hingerichtet. Die Hälfte davon sind Opfer der politischen Strafjustiz.

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