Orte der Repression

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11. Frankfurt/Oder

„Jede Nacht bis morgens zur Vernehmung [...]. Ich bin jede Nacht [...] da hin, ich hab nur noch gewackelt." Am 17. Juni 1953 beteiligt sich der 20-jährige Heinz Grünhagen an den Bauarbeiterstreiks. Noch in der gleichen Nacht wird er verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Frankfurt/Oder gebracht. Fünf Nächte hintereinander wird er verhört, tagsüber zu schlafen ist verboten, die kleine Zelle mit vier Häftlingen überfüllt. Völlig entkräftet stellt man ihn vor Gericht und verurteilt ihn zu fünf Jahren Zuchthaus.

Die Bezirksverwaltung Frankfurt/Oder des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unterhält von 1950 bis 1969 eine Untersuchungshaftanstalt in der Großen Oderstraße.

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12. Gera, Amthordurchgang

mfs; domaschk; wirtschaftsverbrechen; boykotthetze; folter; schlafentzug

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13. Halle, Roter Ochse

mfs; ochse; roter; hinrichtung; folter

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14. Leipzig, Runde Ecke

mfs; haft; zersetzung; überwachung; ueberwachung; oppositionelle; gefängnis

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15. Magdeburg

mfs; stasi; staatssicherheit; 17.

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16. Neubrandenburg

„Der Freihof gehörte zum Tagesrhythmus und wurde erwartet  –  eigentlich der Höhepunkt vom Tag  –  der Blick nach oben in die Freiheit." Der Freigang ist für viele Häftlinge, wie Peter Bukowski, sehr wichtig. Tageslicht, frische Luft und etwas mehr Bewegung als in den Zellen bedeuten eine kurze Erleichterung. Dennoch sind die Gefangenen auch während des Freigangs in abgetrennte Bereich gesperrt und werden permanent überwacht.

Die neu erbaute Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Neubrandenburg des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) auf dem Lindenberg ersetzt ab 1987 das bisherige Gefängnis in Neustrelitz.

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17. Neustrelitz

mfs; stasi; staatssicherheit; untersuchungshaftanstalt; volkspolizei

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18. Potsdam, Lindenstraße

mfs; stasi; staatssicherheit; untersuchunshaftanstalt; russen; sowjetische militärtribunale; smt; lindenhotel; zwangsarbeit; politische häftlinge; potsdam

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19. Schwerin, Demmlerplatz

mfs; stasi; staatssicherheit; demmlerplatz; politische häftlinge; willkür; zwangsjacke

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20. Suhl

„Einmal täglich war Freigang […], im Dauerlauf musste man nach unten laufen, vor einer Freizelle stand ein Aufseher, der den Gefangenen einschloss. Die Isolierung war perfekt, man sah nie einen anderen Häftling (außer den Zellengenossen). In der Freizelle war jede Unterhaltung verboten, man musste ständig im Kreis laufen, wer stehenblieb, wurde sofort verwarnt." So berichtet eine ehemalige Gefangene von den Haftbedingungen in Suhl 1962.

In Suhl dient das alte preußische Amtsgericht als Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).

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"Auf 500 Häftlinge kamen drei Waschbecken."

Mangelernährung und Tuberkulose sind die häufigsten Todesursachen im sowjetischen Speziallager Nr. 1 in Mühlberg.

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