mfs; speziallager; hunger; isolation; folter; lager
https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=1mfs; isolation; folter; freigang; dunkelzellen; tigerkäfig
https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=36„Wie soll man die Einsamkeit und Loslösung von Zeit beschreiben? [...] Zwiegespräche mit der Glühbirne und den nassen Flecken an der Wand […]", erinnert sich Ewald Ernst an seine Zeit als Häftling in Hohenschönhausen. 20 Monate wird er dort gefangen gehalten. Die Zellen im Keller sind fensterlos, eine Glühbirne brennt Tag und Nacht. Folter durch Schlafentzug oder stundenlanges Stehen soll Geständnisse erpressen.
Hohenschönhausen ist ab 1951 die zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
„Sie beziehen das rechte Bett. Ab jetzt sind Sie nur noch „Rechts", haben Sie verstanden!" So erinnert sich Wolfgang Welsch an seine Ankunft in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Pankow 1964. Die Häftlinge dürfen ihre Namen nicht nennen und werden zu Nummern. Dieser Verlust der eigenen Identität ist für viele nur schwer zu ertragen.
Im Ost-Berliner Stadtteil Pankow unterhält das Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) seit den frühen 1950er Jahren eine Untersuchungshaftanstalt in der Kissingenstraße.
mfs; stasi; staatssicherheit; nkwd; smt; magdalena; gefängnis
https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=43„Ich muss alles wissen, was im Lande vorgeht, restlos alles!" Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit, überwacht mit zuletzt mehr als 280.000 Mitarbeitern die Einwohner der DDR. Mit versteckten Kameras, Wanzen oder Tonbandgeräten werden Verdächtige – und das sind potentiell alle – ausgespäht.
Im Berliner Stadtteil Lichtenberg befindet sich auf einem fast acht Hektar großen Areal die Zentrale des Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Die „Normannenstraße", in der sich in Haus 1 das Büro von Erich Mielke befindet, wird zum Schlagwort für das Spitzelsystem der Staatssicherheit.
„Wundersame Dinge wurden von jenem Gefängnis erzählt, in dem die letzten Formalitäten geklärt und der MfS-Daumen für den Freikauf gen Westen, gen Osten oder wieder zurück in den Knast gehoben oder gesenkt wurde", erinnert sich Alexander Bauersfeld, der 1984 „freigekauft" und von der Untersuchungshaftanstalt in Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) in die Bundesrepublik überführt wird.
Die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) im Chemnitzer Stadtteil Kaßberg dient als zentrale Drehscheibe für politische Häftlinge, die von der Bundesrepublik „freigekauft" werden.
„Fuchsbau": Ein schmaler Gang führt in die Kellerräume, in denen der sowjetische Geheimdienst NKWD häufig willkürlich verhaftete oder denunzierte Menschen verhört. Tausende werden durch ein Sowjetisches Militärtribunal (SMT) verurteilt und zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert.
Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) hat an der Bautzner Straße im Nordosten Dresdens seine Bezirksverwaltung mit angeschlossener Untersuchungshaftanstalt.
mfs; politische häftlinge; folter
https://www.ortederrepression.de/einrichtung.php?id=52„Es war einfach schrecklich, ständig die Menschen am Domplatz zu hören, ohne Hoffnung zu haben, dort jemals wieder hingehen zu dürfen." Häftlinge berichten über ihre qualvollen Erfahrungen in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Erfurt. Bei Regelverstößen gibt es Schläge, Zwangsjacke, Dunkel- oder Einzelhaft.
Der Gefängnisbau in der Andreasstraße 37 ist ab 1952 die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Erfurt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Im sowjetischen Speziallager Nr. 7 in Weesow fallen Hunderte der ausgezehrten Gefangenen einer Ruhr-Epidemie zum Opfer.
Historischer Ort